Machen wir gleich weiter wo wir mit dem ersten Teil des Internet of Voice aufgehört haben. Hier erfahren Sie mehr darüber, wie Sie den Erfolg Ihres Unternehmens in dieser neuen “Voice-Ära” sicherstellen können.

 

Von 10 auf 3-4: Empfohlene Anbieter ersetzen Googles Page 1

Im Bereich der Voice Search zeichnet sich ein neuer Wettbewerb ab: waren es auf Googles Page 1 noch 10 Ergebnisse, so werden in der Sprachausgabe wohl maximal 3 bis 4 Empfehlungen bzw. Anbieter genannt (bei Alexa sind es aktuell 4 Vorschläge auf Fragen wie „Alexa, wo kann ich XYZ kaufen?“).

Stellen Sie sich z.B. vor, Sie fragen eine Kollegin nach einem nahegelegenen Blumengeschäft. Im Normalfall wird sie Ihnen maximal 2-3 Anbieter nennen und empfehlen. Ähnlich werden Sprachassistenten kaufinteressierte Anfragen beantwortetn.

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First Mover werden die Sieger sein 

Dementsprechend wichtig ist es, in diesem zukünftig stark umkämpften Gebiet schon frühzeitig Stellung zu beziehen und seine Zelte aufschlagen. Umso früher man mit einem eigenen Alexa Skill oder einer Google Action Fuß fasst, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass man in diesen umkämpften Vorschlägen genannt wird.

Wer als Unternehmen heute bereits beginnt, sich mit einem Prototyp zu erproben und seine internen Wissensdatenbanken in Richtung natürlicher Sprachausgabe von Voicebots strukturiert und modelliert, der kann der Konkurrenz um alles entscheidende Wochen und Monate voraus sein.

Sobald die Technologie vollständig ausgereift ist, kann man ihr volles Potenzial ausschöpfen und als First Mover profitieren, während heute zögernde Unternehmen dann erst mit Vorbereitungen beginnen werden. Der Wettbewerbsvorteil ist dann nicht minimal, sondern maximal.

 

Verbot von Markennamen & Bedeutung der Marke in Voice Search

Es gibt noch einen weiteren Grund, rasch zu handeln: die Regeln zur korrekten Benennung von Google Actions oder Alexa Skills sind sehr strikt und ausführlich, zu generische Namen nicht erlaubt. Der Kampf um eindeutig und distinkt benannte Google Actions oder Alexa Skills ist folglich noch intensiver – Namen, die einmal vergeben wurden, können von keiner anderen Entität mehr registriert werden. Der günstigste Zeitpunkt, einen gut benannten Alexa Skill bzw. Google Action zu registrieren ist also jetzt.

Gleichzeitig sind es Markenname und Markenbekanntheit, die das einzig probate Mittel bieten, um dem Wettbewerb um die meist empfohlenen Anbieter ein wenig zu entkommen. Verwenden Nutzer nämlich den Markennamen bei einer Suchanfrage, schlägt der Sprachassistent eine geeignete Verkaufsstelle vor. Beispiel etwa: „Siri, wo kann ich Hemden kaufen?“ vs. „Siri, wo kann ich Business-Hemden von Hugo Boss kaufen?“.

 

So bereiten Sie Ihr Unternehmen auf das Internet of Voice vor

Im ersten Schritt müssen Unternehmen der Thematik die erforderliche Bedeutung einräumen. Darum sollte das Thema „Voice“ in jeder Marketing- und Vertriebsstrategie explizit verankert werden.

Im nächsten Schritt sollten sich Unternehmen eine Google Action oder Alexa Skill registrieren. Das erzeugt nicht nur Commitment, sondern erlaubt erste praktische Gehversuche in der Entwicklung eines relevanten Sprachassistenten. Mit einem soliden, vorzeigbaren Sprachassistenten kann man seinen Interessenten und Kunden entgegentreten.

So kann man erste Daten und wichtige Erfahrungswerte sammeln hinsichtlich der Fragen a) Was möchten meine Kunden wissen? und b) Wie formulieren die Kunden die Suche nach/Abfrage von Informationen? Bei der Konzeption und Umsetzung eines solchen Sprachassistenten kann das Hinzuziehen eines Unternehmens wie Onlim helfen.

Im dritten Schritt können die mittels Sprachassistenten ersten gesammelten Anfragen und Daten herangezogen und ausgewertet werden. Eine genauere Analyse kann neben Prioritäten und Formulierungen von Kunden aufzeigen, welche Informationen des Unternehmens für Kunden am wichtigsten sind. In der Folge kann mit der Aufbereitung und Modellierung dieser Informationen für eine natürlichsprachliche Ausgabe begonnen werden.

 

The Internet of Voice Is Coming