Haben Sie schon von der “Sprachrevolution” gehört und sich vielleicht gefragt, was es damit auf sich hat?

 

In diesem Artikel erklären wir Ihnen, worum es bei der Sprachrevolution geht und was dies für Ihr Unternehmen bedeutet.

 

 

 

Was bedeutet eigentlich „Sprachrevolution“?

 

Um zu verstehen, was es mit der Sprachrevolution auf sich hat, werfen wir einen kurzen Blick auf das Suchverhalten im Internet. Zu Beginn wurde überwiegend auf dem Desktop-PC von zuhause gesucht. Mit der zunehmenden Verbreitung der Smartphones änderte sich das Nutzerverhalten jedoch grundlegend zu einer Mobile-First-Nutzung.

 

 

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Mit der rasanten Verbreitung von Sprachassistenten ist nun eine weitere umfassende Veränderung zu erwarten. So geht das Marktforschungsunternehmen Juniper Research davon aus, dass die Anzahl der Sprachassistenten von 2,5 Milliarden Ende 2018 auf 8 Milliarden bis 2023 anwächst.

 

Der Markt für smarte Lautsprecher wächst ebenfalls in einem rasanten Tempo. Die Studie von Bitkom und Deloitte zeigt, dass bereits jeder achte Deutsche einen smarten Lautsprecher, wie Alexa oder Google Home, nutzt. Häufige Anwendungsfälle sind das Abspielen von Musik, das Erfragen von Informationen oder das Bedienen von Smarthome-Geräten.  

 

 

Denkt man dieses Szenario ein wenig weiter, so werden vermutlich in Zukunft nicht nur Lautsprecher, sondern auch viele andere Objekte, wie Mikrowellen oder Kühlschränke, über Sprache gesteuert werden können. Nicht zu vergessen Wearables, wie Smartwatches.

 

 

Auswirkungen der Sprachrevolution auf Unternehmen

 

Wie kann Ihr Unternehmen von der Sprachrevolution profitieren?

 

 

Es ist also davon auszugehen, dass sich das Verhalten der Anwender weiter zur Voice-First-Nutzung entwickeln wird. Einen Trend, auf den sich Unternehmen vorbereiten müssen, wenn sie ihre Kunden auch in Zukunft noch erreichen wollen.

 

 

 

 

Sprachsuche vs. dialogbasierte Interaktion

 

Zunächst einmal ist es wichtig, zwischen der “Sprachsuche” und der “dialogbasierten Interaktionen” zu unterscheiden. Bei Sprachsuchen geht es lediglich um eine Anfrage, die an die Suchmaschinen über einen Sprachbefehl gestellt wird. Dies kann zum Beispiel die Suche nach einem Produkt oder einem Service sein.

 

Dialogbasierte Interaktion geht jedoch einen Schritt weiter. Hierbei geht es darum, Informationen zu vermitteln und Kundenprobleme zu lösen, in dem ein digitaler Assistent eine möglichst natürliche Unterhaltung mit den Nutzern führt. Reynder Bruyns von iProspect und Karen Carbonez von Google sehen vor allem in der zweiten Kategorie ein enormes Potenzial in den kommenden Jahren.

 

 

 

Sprachsuche: The winner takes it all

 

Wie kann Ihr Unternehmen von der Sprachrevolution profitieren?

 

Bei der ersten Kategorie handelt es sich um die Weiterentwicklung der Onlinesuche. Hierbei ist zu erkennen, dass sich das Suchverhalten durch das neue Medium Sprache verändert. Wie erste Beobachtungen zeigen, scheint es einen Trend zu geben, dass Suchanfragen länger werden.

 

Bei Nutzung der Sprachsuche wird eher in ganzen Sätzen gesprochen. Man kann daher davon ausgehen, dass Longtail-Keywords weiter an Bedeutung gewinnen. Unternehmen sollten sich hierüber bewusst werden und ihren Content gezielt an die Sprachsuche anpassen.

 

Im Vergleich zur heutigen Bildschirmsuche, werden dem Nutzer deutlich weniger Ergebnisse angezeigt. Gibt es auf dem Desktop oder dem mobilen Gerät noch eine Liste mit bis zu zehn Einträgen auf der ersten Ergebnisseite, sieht dies bei der Sprachsuche anders aus. Hier wird nur das erste Suchergebnis laut vorgelesen. Das bedeutet, wenn ein Unternehmen nicht auf dem ersten Platz rankt, ist es damit automatisch unsichtbar für die Nutzer der Sprachsuche.

 

 

Dialogbasierte Interaktion: Innovative Marketingstrategien sind gefragt

 

Unternehmen müssen auf den klassischen Sales Pitch noch stärker verzichten und vor allem informative Antworten liefern. Nutzer, die zuhause auf ihrem smarten Lautsprecher Suchanfragen stellen, werden vor allem nach Anleitungen und generellen Informationen suchen.

 

 

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Hierfür ist es notwendig, noch stärker über die Kommunikation mit digitalen Assistenten nachzudenken und sich Gedanken zu machen, in wie fern diese die Nutzer beim Lösen ihrer Probleme unterstützen können. Dies kann für ein Retailunternehmen zum Beispiel eine Unterstützung beim Zusammenstellen der passenden Einkäufe sein oder für Fluggesellschaften ein Assistent, der den Gästen beim Einchecken hilft.

 

 

Aktuell steckt dieser Marketingkanal noch in den Kinderschuhen. Dennoch ist es für Unternehmen gerade jetzt um so wichtiger, mit diesem Kanal zu experimentieren und einen geeigneten Anwendungsfall zu finden.

 

 

 

 

Onlim ist auf die Entwicklung von dialogbasierten Interaktionen über Sprachassistenten spezialisiert. Hier erfahren Sie mehr über unsere innovativen Lösungen.

 

 

 

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