Content Recycling – 5 Ideen zur Wiederverwendung von bestehenden Inhalten

Wusstest du, dass nur 2% deiner Follower deine neuen Beiträge auf Facebook sehen? Facebooks organische Reichweite für Seiten ist in den letzten Jahren stetig gesunken.

Die Chance, dass Follower deine Inhalte auf anderen Social Media Plattformen sehen ist also ziemlich gering.

Inhalte wiederzuverwenden bedeutet, neue Inhalte aus deinen bestehenden Beiträgen zu erstellen. In einem unserer letzten Artikel haben wir die Vorteile von Content Recycling beschrieben. Dies kann das Erreichen einer neuen Zielgruppe, Suchmaschinenoptimierung, das Stärken deiner Marke und mehr sein.

Hier der Link zum Artikel, falls du ihn noch nicht gelesen hast: 4 Reasons Why Re-Purposing Content Can Cause a Splash in Your Social Media Marketing

 

Du sagst jetzt vielleicht: „Super, aber wie kann ich meine Inhalte nun wirklich wiederverwenden?“

Dies werden wir in diesem Artikel erklären. Hier sind unsere 5 Lieblings-Ideen zur Wiederverwendung von bestehenden Inhalten.

 

1. Bau das Thema in mehreren Blog Beiträgen aus

Ganz simpel, erstelle aus existierenden Artikeln einfach weitere Beiträge.

Versteh mich nicht falsch. Ich sage nicht, dass du den gleichen Artikel nehmen und ihn einfach mit einen neuen Titel versehen sollst. Manchmal können wir jedoch viel mehr aus einer Idee herausholen, als wir zunächst meinen.

Nehmen wir an, du hast einen Artikel zum Thema „Social Media Management Tools“ geschrieben.

Ähnliche Ideen könnten sein:

  • 5 Wege für effektives und zeitsparendes Social Media Management
  • 6 Vorteile von Social Media Management Tools für dein Unternehmen
  • Content Curation – Wie hilft mir ein Social Media Management Tool dabei?
  • Social Media Management Trends für 2018

 

Wie du siehst, gibt es viele Möglichkeiten ein Thema in mehrere Beiträge aufzuteilen und dennoch wertvolle Informationen zu bieten. Durch die internen Links, die du somit aufbaust und der Verwendung von relevanten Keywords, feilst du so gleichzeitig auch an deiner Suchmaschinenoptimierung.

 

2. Erstelle auffallende Bilder und Videos

Wir lieben es Bilder und kurze Animationen aus bestehenden Blog Beiträgen zu erstellen.

Hier ein paar Ideen dafür.

Erstelle Bilder mit:

  • Zitaten
  • Highlights aus deinen Posts
  • Interessanten Fakten
  • Überraschenden Statistiken

 

Dieses Bild mit Zitat haben wir für einen Blogbeitrag über unsere wichtigsten Erkenntnisse des Web Summits 2017 erstellt.

Data is the new oil.

 

Wir verwenden dafür meist Canva.

Neben Bildern, kannst du auch kurze Videos oder Animationen erstellen. Bis zum Jahr 2020 werden Online-Videos mehr als 80% des gesamten Internettraffics ausmachen. Videoinhalte bringen also immer ein paar Pluspunkte auf Social Media Plattformen.

Wir verwenden die LEGEND App, um Animationen aus unseren Blog Beiträgen zu erstellen. Auf unserer Facebook Seite siehst du ein Beispiel dafür.

Hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Erstellung dieser Animationen.

 

Es gibt natürlich noch andere Tools mit denen du kurze Videos erstellen kannst. Wenn du nach einer Desktoplösung suchst, kann ich zum Beispiel LUMEN 5 empfehlen.

 

Um deine Follower mit den Bildern oder Videos auf deine Website zu bekommen, kannst du auf den Artikel verlinken. Wir testen manchmal auch Beiträge ohne Links, da externe Links immer die Reichweite der Posts verringern.

Hier ein Tipp dazu, wenn du dennoch einen Link hinzufügen möchtest, füge ihn einfach in den ersten Kommentar des Beitrags ein.

 

Bonus: Vier weitere Tools, mit denen du tolle visuelle Inhalte erstellen kannst.

 

3. Adaptiere deine Artikel für andere Blogging / Soziale Plattformen

Je nachdem, wo sich deine Zielgruppe online aufhält, kannst du deine bestehenden Artikel auch für andere Blogging- oder Soziale Plattformen abändern und aufpeppen.

Zum Beispiel ist eine Möglichkeit, deine Artikel auf Medium zu veröffentlichen. Medium ist eine Online-Publishing-Plattform, auf der täglich Tausende lesen, schreiben und ihre Geschichten austauschen.

Du kannst auch eine adaptierte Version deines Blogposts als Artikel auf LinkedIn posten. Wenn du dich für diese Option entscheidest solltest du wissen, dass du dies mit deinem persönlichen Profil tun musst. Für Unternehmensseiten ist es bislang nicht verfügbar.

Jedenfalls bietet LinkedIn eine großartige Möglichkeit, Fachpublikum anzusprechen und das Bewusstsein für deine Marke und deinen Content zu stärken.

 

4. Verwandle deine Blog Posts in eine SlideShare-Präsentation

Da wir schon von LinkedIn sprechen, möchten wir auch gleich SlideShare erwähnen.

Die Plattform gehört LinkedIn und ist ein super Content-Marketing Tool für B2B Unternehmen.

Forbes nennt SlideShare „The Quiet Giant Of Content Marketing“.

Die Plattform erhält 500 Prozent mehr Zugriffe von Geschäftsinhabern als Facebook, Twitter, YouTube und LinkedIn.

 

Verwandle deine Blogposts in Präsentationen und lade sie als PowerPoint, PDF oder als OpenDocument hoch. Genau wie bei LinkedIn-Artikeln musst du dies mit deinem persönlichen Profil tun. Außer du erstellst ein privates Unternehmensprofil (keine Unternehmensseite) für deine Firma.

Plugins wie WP Post to PDF Enhanced können dabei helfen, PDF-Dateien aus deinen Blog Beiträgen zu erstellen. Wenn du jedoch Wert auf eine visuell attraktive Präsentation legst, empfehle ich eine PowerPoint-Vorlage zu erstellen. Diese kannst du dann für alle zukünftigen Blog Posts verwenden.

 

5. Verwandle deine bestehenden Inhalte in eine E-Mail-Sequenz

Eine weitere Möglichkeit deine Inhalte wiederzuverwenden, ist sie in E-Mails umzuwandeln.

Der Aufbau hängt dabei ganz von der Menge an Inhalten ab, die dir zur Verfügung stehen. Zum Beispiel kannst du nur eine E-Mail mit einem Auszug eines Beitrags und dem Link zum Artikel oder eine gesamte E-Mail-Sequenz erstellen.

Nehmen wir das Beispiel von oben zum Thema Social Media Management Tools.

So könntest du die Artikel in eine 5-tägige E-Mail-Sequenz umwandeln:

Erster Tag – Was ist ein Social Media Management Tool?

Zweiter Tag – So planst du deine Inhalte im Voraus

Dritter Tag – Content Curation – Das Teilen von relevanten Inhalten leicht gemacht

Vierter Tag – Warum sind Statistiken wichtig für dein Social Media Marketing?

Fünfter Tag – Hilfreiche Tipps und Tricks um dir den Einstieg zu erleichtern

 

Wenn du Inhalte erstellst die „Evergreen“ sind, also auch im Laufe der Zeit nützlich und korrekt bleiben, sind diese E-Mail-Sequenzen perfekt, um eine treue Abonnentenliste aufzubauen!

 

Zum Schluss

Sei clever beim Wiederverwenden deiner Inhalte! Poste nicht den gleichen Inhalt auf all deinen Social Media Plattformen.

Zerlege deine Inhalte und strukturiere und perfektioniere sie für die verschiedenen Plattformen.

Bevor du deinen „neuen“ Inhalt postest, lass etwas Zeit dazwischen vergehen. So erscheinen deine Beiträge immer frisch und mehr Menschen können sie sehen und genießen. Mit Social Media Management Tools kannst du deine Inhalte sehr einfach planen und veröffentlichen.

Glücklicherweise bieten wir ein solches Tool an 😉.

 

Hoffe, dass dir der Beitrag gefallen hat! Teile DEINE bevorzugten Möglichkeiten zur Wiederverwendung von Inhalten gerne mit uns in den Kommentaren.

Content Erstellung braucht Zeit! Hole daher mit diesen 5 Ideen zur Wiederverwendung von bestehenden Inhalten das meiste aus deinen Beiträgen heraus.

About the Author:

Stephanie is Digital Marketing Manager at Onlim. She holds a degree in International Economics & Business and her interests lie particularly within social media, content marketing, startups, new developments and everything that’s happening online.

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