Wer heute am Markt erfolgreich sein möchte, kommt am Internet nicht mehr vorbei. Doch sind Google und Co wirklich der „Weisheit letzter Schluss“ wenn es um Werbung geht? Muss man aufwändige und teure Werbeeinblendungen kaufen? Die Antwort auf beide Fragen lautet: Nein.

 

Wer möglichst schnell und zielgerichtet möglichst viele Menschen erreichen will, wird dies am ehesten im Social Media Bereich erreichen. Die allermeisten Internetnutzer sind via Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest und ähnlichen Plattformen vernetzt. Hier wird sich nicht nur ausgetauscht, sondern hier werden auch Informationen und Empfehlungen gesucht.

 

Man könnte sagen, was früher die mündliche Empfehlung eines Unternehmens von einem Kunden zum anderen war, ist heute das Social Media Marketing. Ein Unternehmensprofil in den verschiedenen Netzwerken erhöht nicht nur die Trefferzahl bei Suchmaschinen, sondern eröffnet eine riesige Bandbreite an Interessenten, die so angesprochen und auf das eigene Unternehmen aufmerksam gemacht werden können.

 

 

So wird das Unternehmen bekannt

 

Hier ein paar grundsätzliche Tipps für einen guten Start deiner Social Media Kampagne. Es ist wichtig, diese Grundstruktur auf dein Unternehmen und vor allem deine Zielsetzungen zu personalisieren.

 

Wer im Social Media Bereich auffallen möchte, sollte eine virtuelle Persönlichkeit entwickeln.Click To Tweet

 

 

1. Wähle die richtige Plattform

 

Der erste Schritt ist die Auswahl der Social Media Plattformen, die genutzt werden sollen. Facebook bietet das Einrichten einer Unternehmensseite an. Hier ist wichtig: Fülle das Profil wirklich komplett aus! Die meisten Besucher empfinden es als unattraktiv, wenn wichtige Daten wie Öffnungszeiten, Adresse der Niederlassung oder ähnliches fehlen. Zudem ist es wichtig, entsprechende Schlagworte (Keywords) in deinem Profiltext zu verwenden, die internen Suchmaschinen finden diese dann, wenn ein Interessent eine Suche startet.

 

Auf Twitter kannst du ebenfalls einen eigenen Account für dein Unternehmen anlegen. Hier sind die Profile leider nicht so aussagekräftig, doch beim Kurznachrichtendienst punktest du mit Regelmäßigkeit. Bestimmt hast du das Sprichwort „Tweet when you eat“ schon gehört. Dies gibt dir einen Anhaltspunkt wie oft du tatsächlich tweeten solltest.

 

Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Plattformen wie Instagram, LinkedIn, Pinterest, Google+, Snapchat, YouTube, Medium, Vimeo etc. Jedoch macht es gerade für kleine Unternehmen selten Sinn auf allen Plattformen ein Profil zu haben. Am Anfang ist es besser sich auf ein oder zwei wichtige Plattformen zu konzentrieren.

 

 

2. Gestalte deine Beiträge interessant

 

Bilder sind im Social Media Marketing essentiell. Wenn du dir vor allem die mobilen Apps der Social Media Plattformen anschaust wirst du sehen: auf allen Netzwerken erscheinen die Bilder groß, der Text ist zunächst untergeordnet. Ohne Bilder wirst du hier buchstäblich übersehen.

 

Noch besser: Animationen oder kurze Videoclips. Der Grund liegt in der menschlichen Wahrnehmung: das menschliche Auge reagiert als erstes auf Bewegung, dann auf Bilder, an dritter Stelle auf Zahlen, dann erst kommt der Text.

 

 

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3. Kenne deine Follower & Audience

 

Wen möchtest du ansprechen? Gerade im Social Media Bereich ist es wichtig, deine Zielgruppe genau zu kennen. Wie alt sollen die Leute in etwa sein? Welche Hobbys haben sie? In welchem Bereich sind sie tätig? Möchtest du eher flippige, oder eher konservative Menschen ansprechen?

 

All diese Dinge ergeben sich in den Nutzerprofilen. Sind diese Punkte vorher klar definiert, wirst du wissen welche Plattform du am besten für dein Social Media Marketing wählst und auch wie der Content auszusehen hat.

 

Auch gut: Tritt entsprechenden Gruppen bei. Auf Facebook wie auch auf LinkedIn und Xing gibt es zahlreiche Interessensgruppen für jeden Bereich. So knüpfst du wie von selbst Kontakte und machst auf dein Unternehmen aufmerksam. Sei jedoch vorsichtig mit Eigenwerbung, diese ist in Gruppen nicht willkommen.

 

Sinn ist es, Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und einander zu helfen. Lies am besten die Gruppenrichtlinien, da sollte auch stehen ob es immer wieder dedizierte Beiträge zum Bewerben der eigenen Seite gibt.

 

 

 

 

4. Halte deine Timeline aktuell

 

Noch „gnadenloser“ als Google sind Facebook und Co beim Vorschlagen von Profilen und Seiten, die gefallen können. Beide tun dies, doch wenn ein Profil inaktiv ist, fällt es sehr schnell aus den Vorschlägen heraus. Im Newsfeed deiner Follower erscheint deine Seite nur, wenn es regelmäßige Aktualisierungen gibt.

 

Es ist also wichtig, dass du regelmäßig postest oder twitterst, um im Pool der aktiven Profile zu bleiben. Deine Meldungen sollten aber schon Mehrwert haben und Informationen transportieren. Der durchschnittliche Social Media Nutzer will informiert werden und Neuigkeiten erfahren.

 

Regelmäßige Updates rund um dein Unternehmen verbreiten sich über Twitter, Facebook und Co am schnellsten. Du kannst hier ruhig ein wenig „schummeln“. Ein Update muss nicht unbedingt eine Neuerung sein, sondern einfach etwas, was deine Kunden und Besucher noch nicht wussten.

 

 

5. Binde deine Besucher & baue Vertrauen auf

 

Vielleicht kämpfst du auch damit mehr Follower auf deine Facebookseite zu bekommen. Leider ist dies in den letzten Jahren immer schwieriger geworden. Daher ist es wichtig dir zu überlegen, warum deine Zielgruppe deine Seite liken sollte? Zunächst spielt natürlich der gepostete Content eine essentielle Rolle.

 

Weitere Faktoren zum Liken deiner Seite können auch Service, Erreichbarkeit, Support oder deine direkte Kommunikation mit dem Kunden sein. Bist du erreichbar via Messenger? Antwortest du auf Direktnachrichten auf Twitter? All diese Dinge spielen eine Rolle für die Kundenbindung.

 

 

6. Wichtig fürs Ranking: Engagement

 

Engagement wie Likes, Reaktionen, Kommentare und Shares spielen eine große Rolle für die Sichtbarkeit deiner Seiten und Profile.

 

Auf Social Media geht es nicht nur darum aktiv zu sein, sondern um den sozialen Austausch und den Aufbau von Beziehungen mit Followern. Was mögen „deine“ Leute? Sind es Videos, Bilder, interessante Link oder Live Videos? Anfangs hilft es zu recherchieren, welche Art von Content bei deinen Mitbewerbern gutes Engagement bekommt.

 

 

7. Nimm dir Tools zu Hilfe

 

Gerade kleine und mittlere Unternehmen generieren einen erheblichen Teil ihres Erfolges im Social Media Bereich. Das Marketing klingt zunächst sehr aufwändig, doch mit entsprechenden Tools ist das gut zu bewältigen.

 

Social Media Management Tools wie Onlim, helfen dir interessante Inhalte zu finden und diese auf mehreren Plattformen gleichzeitig zu posten. Zudem erlauben sie dir, Beiträge im Vorhinein zu planen und einen Überblick über die wichtigsten Statistiken zu behalten.

 

 

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