Wie gut ist Ihr Wissen zum Thema Chatbots und Sprachassistenten eigentlich?

 

In diesem Beitrag erfahren Sie fünf spannende Fakten, die Sie wahrscheinlich noch nicht kennen.

 

 

Glauben Sie, dass ein Chatbot berühmt werden kann?

 

Falls nein, haben Sie vermutlich noch nicht von Xiaoice gehört. Xiaoice ist ein Chatbot aus China, der mit 660 Millionen Fans weltweit Kultstatus erreicht hat. Der AI-Bot wurde mit einer einzigartigen Mischung aus Emotionaler Intelligenz (EQ) und Intelligenz (IQ) erschaffen, sodass er im Vergleich zu anderen Chatbots eine unabhängige Meinung formulieren kann, Mitgefühl zeigt und unvorhersehbare Antworten gibt.    

 

Manche Fans gehen sogar so weit, dass Sie den Bot als einen guten Freund bezeichnen oder romantische Gefühle entwickeln. Man kann regelrecht von einem Trend sprechen, dass zahlreiche chinesische Männer sich in Xiaoice verlieben. Doch der Erfolg des Chatbots geht noch weiter. So erobert Xiaoice nicht nur die Herzen der Männer, sondern produziert mittlerweile sogar Designs für internationale Modeunternehmen.

 

 

 

Und welche Chatbots sind wegen ihrer technischen Fähigkeiten am berühmtesten?

 

Wie sieht es abseits des Kultstatus aus? Wissen Sie, welche Chatbots vor allem wegen ihrer technischen Umsetzung ausgezeichnet werden? Um dies herauszufinden, hilft ein Blick auf die aktuellen Gewinner des Loebner-Preises. Mit diesem Preis werden Programme ausgezeichnet, die dem Turing Test möglich lange standhalten, sich also möglichst menschlich verhalten.

 

Zur kurzen Erinnerung: Beim Turing-Test muss ein menschlicher Proband über eine Tastatur und Bildschirm mit einem unbekannten Gesprächspartner kommunizieren. Das Ziel ist es in dieser Unterhaltung herauszufinden, ob es sich dabei um einen Menschen oder eine Maschine handelt.

 

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Schaut man sich die Gewinner der vergangenen Jahre an, wird deutlich, dass stets dieselben Bots den Preis abräumen. So gewinnt der Bot Mitsuku bereits zum dritten Mal in Folge. Die weiteren Teilnehmer aus 2018 finden Sie auf der Website der Society for the Study of Artificial Intelligence and the Simulation of Behaviour (AISB).

 

 

Was denken Sie: Seit wann gibt es Chatbots bereits?

 

So viel können wir Ihnen verraten: Deutlich länger als den Hype der vergangenen paar Jahre. Der erste Chatbot, der große mediale Aufmerksamkeit erhielt stammt bereits aus dem Jahr 1966. Damals veröffentlichte der Informatiker Joseph Weizenbaum den Chatbot ELIZA.

 

Dieser Bot ist vor allem als virtueller Psychotherapeut berühmt geworden, mit dem Nutzer über ihre persönlichen Probleme und Sorgen sprechen können. ELIZA durchsucht hierfür die Nachrichten auf Schlüsselwörter, um so die passenden Fragen zu stellen und ein zusammenhängendes Gespräch zu führen. Falls Sie sich selbst mit ELIZA unterhalten möchten, ist dies auch heute noch möglich.

 

 

 

Haben Sie mal versucht, Ihre Katze mithilfe von Alexa zu finden?

 

Alexa verfügt über ein Feature mit dem Namen “Find my Cat”. Wie der Name bereits verrät, hilft dieses Feature Ihnen Ihre Katze zu finden, im dem Alexa anfängt, Katzengejammer abzuspielen. Egal wo sich Ihre Katze in der Wohnung befindet. Sie wird mit Sicherheit in kurzer Zeit auftauchen, um zu schauen, woher die Geräusche kommen.

 

Übrigens: Sprachassistenten eignen sich ebenfalls, um Gegenstände wiederzufinden. Zum Beispiel können Sie Ihrem Google Home sagen, wo Sie wichtige Gegenstände, wie Ihren Reisepass oder Verträge, ablegen. Sollten Sie später vergessen haben, wo diese liegen, so können Sie Google Home danach fragen.

 

 

Haben Sie schon mal von Sprachassistenten Easter Eggs gehört?

 

Sprachassistenten bieten zahlreiche Überraschungen, wenn man ihnen die richtigen Fragen stellt. Dies reicht von eventspezifischen Funktionen, wie zum Beispiel die Möglichkeit den Weihnachtsmann anzurufen bis hin zu lustigen Antworten auf diverse Fragen.

 

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Bekannt sind diese Fragen im Englischen unter dem Begriff “Easter Eggs”. Im Netz gibt es hierzu bereits zahlreiche Fragen-Listen, mit denen man sich auf unterhaltsame Weise die Zeit vertreiben kann: